
Das praxisnahe Symposium zur Provenienz- und Sammlungsforschung richtet sich an Mitarbeitende kleiner und mittlerer Museen.
Die Veranstaltung findet am 7. Mai 2026 in Altenburg im Naturkundemuseum Mauritianum statt und bietet von 10:00 bis 15:00 Uhr Einblicke in aktuelle und vergangene Projekte, Herausforderungen und Perspektiven der Provenienz- und Sammlungsforschung.
Der Fokus liegt auf außereuropäisches, kulturhistorisches Sammlungsgut.
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Im Mittelpunkt stehen konkrete Beispiele aus der Praxis:
Dr. Olaf Günther präsentiert seine Seminarprojekte mit Studierenden.
Zudem werden Erfahrungen aus einem Erstcheck in fünf Thüringer Museen vorgestellt, der durch den Museumsverband koordiniert wurde.
Weitere Beiträge beleuchten die Objektdokumentation im Bundesfreiwilligendienst sowie eine bundesländerübergreifende Kooperation zweier Museen im Rahmen eines laufenden Erstchecks.
Ergänzt wird das Programm durch die Vorstellung der Angebote der Koordinierungsstelle Provenienzforschung des Museumsverbandes Thüringen für den NS-Kontext und DDR-Kontext.
Ein abschließendes offenes Gespräch bietet Raum für Austausch und Vernetzung sowie die Diskussion von Handlungsmöglichkeiten für kleinere und mittlere Museen.
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Das Symposium ist für Fachkräfte aus kleinen und mittleren Museen, die sich mit Fragen der Provenienz- und Sammlungsforschung beschäftigen oder künftig beschäftigen möchten.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des vom Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste geförderten Erstchecks „Länderübergreifender Erstcheck Altenburg/Meerane (Thüringen und Sachsen) – Altenburger Ethnografika Ozeanien/Indonesien und Komplettcheck Ethnografika Meerane“ statt.

Anmeldung:
Interessierte können sich bis zum 30. April per E-Mail an ethnografie@nfga.de bei Hannah Romstedt anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Foto: Pfahlbau-Modell aus Venezuela aus der ethnographischen Sammlung des Mauritianums
Fotoquelle: Mauritianum
Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit:
worschech@mauritianum.de Tel.: 03447 890307













