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SUMMARY:Ferienveranstaltung: Wer rudert denn da? – Geheimes Leben in Bach und Tümpel
DESCRIPTION:In den Osterferien haben Ferienkinder im Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg die Möglichkeit\, verborgene\, \nwinzige Tiere aufzuspüren und unter dem Mikroskop mal genauer zu betrachten. \nAm 16. April um 10 Uhr gibt es Interessantes über die Lebewesen in Tümpel und Bach zu entdecken\, \ndenn da heißt es „Wer rudert denn da? – Geheimes Leben in Bach und Tümpel“. \nIn Bächen und Tümpeln leben nicht nur Fische. Uns interessieren vor allem die kleinen Wesen. Köcherfliegenlarven\, Wasserasseln oder Mückenlarven… mal sehen\, was wir unter dem Mikroskop entdecken und beobachten können. \n  \n! Um eine Anmeldung für die Ferienveranstaltungen wird gebeten über info@mauritianum.de oder 03447 5124938. \n\nLeitung: Kathleen Lösch (NfGA) \nText: Kathleen Lösch/Kathrin Worschech \n\nAnsprechpartner Öffentlichkeitsarbeit: \nworschech@mauritianum.de Tel.: 03447 890307 \n  \n\n 
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SUMMARY:Vortragsveranstaltung Dr. Heike Schneider (Friedrich-Schiller-Universität Jena): Geschichte(n) gut konserviert – Landschaftsentwicklung im Altenburger Land
DESCRIPTION:Die Referentin Dr. Heike Schneider vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Weimar ist am Dienstag\, dem 21 April\, zu Gast im Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg. \nDie Wissenschaftlerin kann in die Vergangenheit des Altenburger Landes blicken\, nicht etwa in die Zeit der letzten Jahrzehnte\, sondern in die Landschaft unserer Region vor etwa 6000 bis 10 000 Jahren. Ihr Vortragsthema „Geschichte(n) gut konserviert – Landschaftsentwicklung im Altenburger Land“ erläutert die einzigartige Methode\, sich mittels Pollenanalyse ein Bild über die Landschaft und Besiedlung unserer Vorfahren machen zu können. \nIm Zuge der begleitenden Untersuchungen durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Weimar wurden bei der Erneuerung der Ferngasleitung 32 Räpitz-Niederrhondorf entlang der Trasse und deren Umfeld verschiedene Standorte durch Bohrproben wissenschaftlich untersucht. Die in den Bohrproben enthaltenen Pollen und Sporen erlauben den Spezialisten Rückschlüsse z. B. über Umweltbedingungen\, Pflanzenarten und Ereignisse in historischer Zeit. \nDaraus lassen sich spannende Erkenntnisse über die Vegetationsentwicklung eines Gebietes und damit dessen Besiedlungs- und Klimageschichte ableiten. Betrachtet man diese Erkenntnisse in Zusammenhang mit den in unmittelbarer Nähe gemachten archäologischen Befunde\, so eröffnet sich ein interessanter Blick in die Vergangenheit des Altenburger Landes. \nDie Analysen der meisten im Altenburger Land untersuchten Bodenprofile zeigten mittelalterliche bzw. neuzeitliche Sequenzen. Einige Sedimentprofile wiesen jedoch ein deutlich höheres Alter auf\, so etwa die Gerstenbachaue südlich von Unterzetzscha\, die am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 11500 Jahren entstand oder das Haselbacher Moor im Kammerforst\, das seit etwa 6000 Jahren die Pollen des Gebietes archivierte. Hier ermöglichen die Profile die Rekonstruktion sowohl der Vegetationszusammensetzung als auch der Entwicklung der menschlichen Nutzung der Gebiete. \n  \n  \n\nReferentin:  Dr. Heike Schneider ( Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Weimar ) \nFoto:  Bohrung zur Probenentnahme im Haselbacher Moor (Kammerforst)\, Quelle: H. Schneider \n\nAnsprechpartner Öffentlichkeitsarbeit: \nworschech@mauritianum.de Tel.: 03447 890307 \n  \n\n 
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SUMMARY:Vortragsveranstaltung Silvio Heidler (Gera): Der Biber in Ostthüringen - Wiederbesiedlung und neue Herausforderungen
DESCRIPTION:Seit 2020 wird die Zuwanderung der Biber im Großraum Gera intensiv u. a. durch ein Wildkamera-Monitoring beobachtet und dokumentiert.  \nDie „Zuwanderer“ kamen einerseits aus dem Süden aus Bayern und andererseits aus nördlicher Richtung aus Sachsen und Sachsen-Anhalt.  \nIn Gera trafen sich beide Populationen\, was zu einer Bildung von sehr vielen Revieren in den letzten 3 Jahren führte.  \nIn allen neu entstandenen Biber-Revieren gab es jährlich Nachwuchs.  \nAktuell siedeln Biber an allen Zuflüssen der Elster\, werden aber auch an völlig unerwarteten Orten beobachtet. \n\n \n  \n\nReferent: Silvio Heidler (Gera) \nFoto: Biber im Geraer Raum\, Fotoquelle: S. Heidler (Gera) \n\nAnsprechpartner Öffentlichkeitsarbeit: \nworschech@mauritianum.de Tel.: 03447 890307 \n  \n\n 
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