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SUMMARY:Prof. Peter Frenzel (Jena): Muschelkrebse - die letzten mehr als 500.000 Jahre in Mitteldeutschland?
DESCRIPTION:– \n\n\n\n\n VORTRAGSVERANSTALTUNGMuschelkrebse – die letzten mehr als500.000 Jahre in Mitteldeutschland? \n\n\n\n\n– \n\n\n\n\n\nOrt:   \n\n\n\n\n\nNaturkundemuseum Mauritianum Altenburg \n\n\n\n\n\n\n\nTermin: \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n(kein Aprilscherz!!!) \n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\nVortragsveranstaltung: Muschelkrebschen – eine fast unbekannte Tiergruppe mit einem prominenten Vertreter aus Altenburg \n\n\n\n \n\n\n\n \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n– \n\n\n\n2010 wurde Altenburg plötzlich in allen Teilen Deutschlands in Zeitungen genannt – wegen eines Kuriosums! Potamocypris altenburgensis\, das für die Wissenschaft neu entdeckte „Altenburger Muschelkrebschen“\, wurde in der Zeitschrift des Altenburger Naturkundemuseums beschrieben.  \n\n\n\n \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\nNun ist die Entdeckung einer neuen Tierart nichts ungewöhnliches\, doch die Entdeckungsgeschichte und der Fundort des kleinen Krebstieres schon. \n\n\n\nDer Leipziger Wissenschaftler und Mitglied der Altenburger Naturforschenden Gesellschaft\, Dr. Roland Fuhrmann\, hatte auf dem Altenburger Friedhof in den Gießwasserbehältern nach Muschelkrebschen gekeschert. \n\n\n\nDie kleinen Tiere erinnern zuerst an Wasserflöhe und werden mittels mitgebrachter Gießkannen durch Friedhofsbesucher verbreitet. \n\n\n\nIn Altenburg entdeckte der Spezialist jedoch eine bisher unbekannte Art. Er benannte sie nach dem Erstfundort Altenburg. \n\n\n\n „Man muss nicht in den Regenwald fahren\, um neue Tierarten zu entdecken“\, sagte damals der Entdecker Dr. Fuhrmann. \n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\nDas Mauritianum besitzt mit der Sammlung des mittlerweile verstorbenen Dr. Fuhrmann eine bedeutende Muschelkrebssammlung aus Europa.  \n\n\n\nDr. Fuhrmann war Geologe und Paläontologe (Fossilienforscher)\, forschte und publizierte über Bernstein\, Muschelkrebschen und fossile Schnecken.  \n\n\n\nEr gehörte zu einer internationalen Forschergemeinschaft\, die sich weltweit mit den bisher etwa 50.000 beschriebenen Muschelkrebsarten beschäftigen.  \n\n\n\nEin Großteil der Arten kennt die Wissenschaft nur von Fossilfunden\, denn seit etwa 500 Mio gibt es diese Tiergruppe auf der Erde. Sie besiedeln sowohl Meere als auch alle Süßgewässer. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\nDer Jenaer Professor Peter Frenzel von der Friedrich Schiller-Universität gehört zu eben dieser internationalen Forschergemeinschaft und arbeitet gemeinsam mit anderen Spezialisten im Altenburger Naturkundemuseum die Sammlung und den Nachlass von Dr. Fuhrmann auf.  \n\n\n\nIn einem populärwissenschaftlichen Vortrag am Dienstag\, den 1. April um 19 Uhr im Mauritianum Altenburg möchte er den Altenburgern diese recht unbekannte Tiergruppe vorstellen\, die sonst nur von Freunden der Aquaristik bemerkt werden.  \n\n\n\nDiese schleppen meist aus Versehen die nur millimetergroßen Krebstierchen mit Futtertieren aus Teich und Tümpel ins Aquarium ein und wundert sich\, warum diese Wasserflöhe nicht durchs Wasser hüpfen\, sondern schweben. \n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\nFoto:  \n\n\n\nDas Altenburger Muschelkrebschen\, eine der Körperklappen  \n\n\n\nvon innen. Aufnahme mit dem Rasterelektronenmikroskop  \n\n\n\nvon Dr. Fuhrmann. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBildquelle:  \n\n\n\n\n\nMauritianum \n\n\n\n\n\n\n\nText:  \n\n\n\n\n\nMike Jessat \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nHaben Sie weitere Fragen zu dieser Veranstaltung\, dann kontaktieren Sie mich bitte: Dipl.-Biol. Kathrin Worschech\,      worschech@mauritianum.de Tel.: 03447 890307
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