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SUMMARY:Auf den Spuren des Fischotters – Eine Entdeckungstour an den Haselbacher Teichen für die ganze Familie
DESCRIPTION:Treffpunkt: 9:30 Kläranlage Haselbach\, Dauer ca. 2h \n\n\n\nDer Fischotter ist ein heimliches Tier\, ihn zu Gesicht zu bekommen\, gleicht einem Fünfer im Lotto! Seine Anwesenheit verrät er allerdings durch allerlei Spuren. Erst in der Dämmerung verlässt der Fischotter sein Tagesversteck und begibt sich auf Nahrungssuche. Seine Hauptnahrung sind Fische\, die je nach saisonal bedingter Verfügbarkeit durch Amphibien\, Krebse\, Mollusken\, Wasservögel\, Kleinsäuger oder Insektenlarven ergänzt werden. Jedoch führten ihn Bejagung\, Umweltgifte\, Begradigung und Verschmutzung von Gewässern\, Intensivierung der Landwirtschaft\, Expansion von Siedlungsräumen und Ausbau des Straßennetzes ab Anfang des 20. Jahrhunderts in großen Teilen Europas an den Rand des Aussterbens. Deshalb wurde der Fischotter unter strengsten Schutz gestellt. Jagdverbot\, Verbesserung der Wasserqualität der Fließgewässer sowie der Schutz seiner Lebensräume führten dazu\, dass sich der Fischotter ab Mitte der 1990er Jahre in Deutschland wieder entlang der Elbe und ihrer Nebenflüsse ausgebreitet hat. 1996 gab es den ersten Hinweis\, dass der Fischotter wieder nach Thüringen zurückgekehrt war. Den ersten Hinweis auf eine Wiederbesiedlung des Altenburger Landes durch den Fischotter gab der Fund eines überfahrenen Tieres am 1. Dezember 1999 am Kammerforst bei Lehma. Es wurde vermutet\, dass die Einwanderung aus benachbarten sächsischen Regionen erfolgte. Mittlerweile gibt es vielerorts Hinweise\, dass der Fischotter wieder an den Osterländer Bächen heimisch geworden ist. \n\n\n\nAuch das Naturschutzgebiet Haselbacher Teiche und die benachbarte Pleiße gehören zum Streifgebiet des Fischotters. Auf der ca. zweistündigen Entdeckungstour am 23. April machen wir uns mit seinem Lebensraum und weiteren tierischen Bewohnern bekannt. \n\n\n\nText: Kathrin Worschech \n\n\n\nHier hat ein Fischotter seine Markierung hinterlassen.\n\n\n\nAnsprechpartnerin Öffentlichkeitsarbeit: worschech@mauritianum.de Tel.: 03447 890307
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