17.03.2018 – 09:30 bis 14 Uhr – Forschend im Altenburger Land unterwegs Vortragsveranstaltung der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg mit Kurzvorträgen zur regionalen Tier- und Pflanzenwelt

Die Naturforschenden Gesellschaft Altenburg (NfGA) lädt auch in diesem Jahr wieder zu einer öffentlichen Vortragsveranstaltung in das Naturkundemuseum Mauritianum ein. Am Samstag, dem 17.03.2018, soll von wissenschaftlichen Aktivitäten und Naturbeobachtungen im Altenburger Land berichtet werden. Diesmal sind aber nicht nur die „Alten Hasen“ am Start. Erstmals kommen auch Nachwuchswissenschaftler aus dem Altenburger Land zu Wort. Die Schüler Conrad Linzer (Schmölln) und Inga Endtmann (Windischleuba) präsentierten ihre eigenen Forschungsarbeiten, welche bereits erfolgreich beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ am 1. und 2. März in Rositz vorgestellt wurden. Um 9.30 Uhr starten die Referenten mit ihren ca. 20minütigen Vorträgen über wissenschaftshistorische und überwiegend botanische Themen. Ab 11.30 Uhr stehen dann pilz- sowie mooskundliche und zoologische Arbeiten im Vordergrund. Bis etwa 14.00 Uhr besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, ihr eigenes Wissen zu vertiefen, Neues zu erfahren oder mit den Vortragenden ins Gespräch zu kommen. Die Naturforschende Gesellschaft Altenburg und das Mauritianum freuen sich auf Ihren Besuch.

Forschernachwuchs am Start. Der Sieger der Sparte Biologie des Regionalwettbewerbes „Jugend forscht“ in Rositz wird bei der Vortragsveranstaltung der NfGA seine Untersuchungen zu „Neozoen und Neophyten im Stadtgebiet von Schmölln“ vorstellen

 

Programm der Vortragsveranstaltung der NfGA am 17. März 2018

.

Dr. Hartmut Baade:

Dr. Franz Thierfelder – eine Würdigung eines bedeutenden Regionalwissenschaftlers anlässlich seines 50. Todestages

.

Inga Endtmann:

Festgeklebt und Eingeschlossen für die Ewigkeit? – Pollen in Harz (und Bernstein)

.

Conrad Linzer:

Neozoen und Neophyten im Stadtgebiet von Schmölln

.

Wolfgang Paritzsch:

Historische Fotos aus dem Leinawald – Erinnerungen eines Revierförsters

.

Pause

Peter Meese:

Mein Weg zur Botanik und Beobachtungen im Altenburger Land

.

Dr. Steffen Schmidt:

Großer und Kleiner Leberegel und Anmerkungen zu deren aktueller Verbreitung im Altenburger Land

.

Maximilian Olbrich:

Anmerkungen zur Libellenfauna des Naturschutzgebietes „Phönix-Nord“

.

Dietmar Löffler:

Pilzkartierung im Altenburger Land und Pilzherbar Dietmar Löffler

02.03.2018 – 17 bis 21 Uhr: 1. Altenburger Kindermuseumsnacht

Nacht oder Tag – egal, hier kommt ihr allen Tieren auf die Schliche!

Das Mauritianum Naturkundemuseum lädt am 2. März von 17.00 bis 21.00 Uhr alle ausgeschlafenen Kinder und natürlich auch ihre erwachsene Begleitung zur 1. Altenburger Kindermuseumsnacht ein. Folgerichtig lautet das Motto des Abends „Tiere der Nacht“. Wer ist bereits in der Dämmerung unterwegs? Welches Tier lässt sich bei absoluter Dunkelheit nur erahnen? Schärft den Blick und spitzt die Ohren! Und wer denkt, hier geht es lediglich um Fledermäuse oder Eulen, irrt. Auch andere heimliche Bewohner aus Bachaue, Wald, Wiese und Heide gilt es zu entdecken. Vielleicht verraten sich die „Nachtschwärmer“ ja durch ihre Spuren? Für alle, die die im Museum versteckten Aufgaben lösen können, steht eine kleine Überraschung bereit.

Kreative Köpfe können ihr eigenes fantastisches Nachtwesen in der Druckwerkstatt des Kinderkollegs entwerfen. Weitere Mitmachangebote für Groß und Klein finden sich im ganzen Haus. Zur Stärkung stehen für erschöpfte Forscher russische Eierkuchen und warme Getränke bereit! Und vielleicht werden beim gemeinsamen Weg zum Taschenlampenabschlusskonzert in der Schlosskirche ja auch noch Spuren anderer Nachtschwärmer entdeckt.

Die Jüngsten des Kinderkollegs sind schon vor der Kindermuseumsnacht echte Fährtenleser.

3.September – 29.Oktober 2017: Sonderausstellung „Altenburger Trialog. Ein Gastspiel junger Kunst“ im Lindenau-Museum, Mauritianum und Schloss- & Spielkartenmuseum.

Kunst der Gegenwart trifft auf teils mehrere Jahrhunderte alte Museumsexponate. Mit dem „Altenburger Trialog“ wird ein solches Ausstellungsformat nun erstmals in Altenburg umgesetzt und so ein vollkommen neuer Blick auf die Dauerausstellungen dreier Museen eröffnet.

Während eines Zeitraumes von zwei Monaten werden sich in den unmittelbar benachbarten Museen des Schlossparks – dem Lindenau-Museum, dem Naturkundemuseum Mauritianum und dem Schloss- und Spielkartenmuseum – insgesamt achtzehn Arbeiten von zehn aufstrebenden jungen Künstlerinnen und Künstlern präsentieren, die alle Studierende oder Absolventinnen und Absolventen der Bauhaus-Universität Weimar sind.

Die technisch und medial vielfältigen, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffenen Arbeiten reagieren auf ausgewählte Objekte und Objektgruppen der Sammlungspräsentationen. Nicht selten entfaltet sich an diesen Gegenüberstellungen auf einmalige Weise die gegenwärtige Bedeutung der musealen Exponate. Der eigentliche Trialog entsteht dann zwischen dem Betrachter, der dieses Zwiegespräch aus seiner Perspektive deutet, und den Bild- und Lebenswelten von damals und heute.

Gezeigt werden Arbeiten von: Gökçen Dilek Acay // Till Ansgar Baumhauer // Louis de Belle // Theresa Berger // Sebastian Hertrich // Saori Kaneko // Michael Merkel // Linda Schumann // Philipp Specht // Sebastian Wanke

Die Eröffnung findet am 3. September um 11 Uhr im Lindenau-Museum statt.

Führungen:

  • Sonntag, 3. September, 11 Uhr Vernissage im Lindenau-Museum, Rundgang über die drei Museen ab ca. 13 Uhr
  • Donnerstag, 12. Oktober, 18.30 Uhr, Führung Schloss- und Spielkartenmuseum und Naturkundemuseum Mauritianum (Treffpunkt: Kassenbereich des Schloss- und Spielkartenmuseums)
  • Sonntag, 29. Oktober, 14 Uhr, Rundgang über die drei Museen mit einigen der beteiligten KünstlerInnen (Treffpunkt: Foyer Lindenau-Museum)

10.06.2017 – ab 18 Uhr – Nachts im Museum? – 18. Altenburger Museumsnacht

200 Jahre Naturforschung im Altenburger Land

1817 wurde in Altenburg eine Gesellschaft für Naturkunde gegründet, mit dem Ziel, die Ergebnisse der Naturforschung zu verbreiten und besonders die Naturkenntnis der Heimat zu fördern. 200 Jahre sind seitdem ins Land gegangen, ein eigenes Naturkundemuseum wurde 1908 errichtet. In den vergangenen 10 Jahren entwickelte sich aus reiner Sammlungs- und Forschungstätigkeit praktische Naturschutzarbeit. Darüber informiert die aktuelle Sonderausstellung des Museums: „Unterwegs in Sachen Biodiversität“. Zusätzlich erwartet die Besucher ein buntes Treiben im und vor dem Museum sowie zahlreiche Mitmachangebote für Groß und Klein. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

 
Eintritt: 8 €
Ermäßigt: 6 € für Auszubildende, Studierende und Schwerbehinderte sowie Medaillenträger des Skatstadtmarathons 2017.
Freier Eintritt: für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.
Der Betrag wird einmalig entrichtet und gilt für alle beteiligten Einrichtungen.

09.04.2017 – 8:30 Uhr – Frühlingserwachen an den Burgbergen der Drei Gleichen

Gemeinsame Exkursion der Natura-2000-Station „Gotha-Ilmkreis“ und der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg (NfGA)
Datum: 09. April 2017, 8:30 Uhr
Dauer: 3,5 Stunden
Treffpunkt: Tankstelle Mühlberg, 99869 Mühlberg,
Wanderslebener Straße 24
Koordinaten: 50°52‘25.5“N, 10°49‘49.2“E
Leitung: Dr. Wolfgang Klug (Gotha)
Frühlingserwachen an den Burgbergen der Drei Gleichen

Vom Parkplatz aus führt die Wanderung mit Blick zur Mühlburg hinauf auf den Höhenzug der Schlossleite. Unter dem noch lichten Blätterdach des Eschen-Ahorn-Schatthangwaldes am Nordhang können wir uns am Frühblüheraspekt mit Märzenbecher (Leucojum vernum) und Gelbem Windröschen (Anemone ranunculoides) erfreuen. In den alten Eichenmischwäldern auf dem Plateau finden wir zudem das Leberblümchen (Hepatica nobilis).

Im Gegensatz zu den artenreichen Waldlebensräumen führt uns die zweite Etappe auf die einzigartigen offenen, bunten Ton-Mergel Flächen, den sogenannten „Badlands“, am Hang der Burg Gleichen. Sie gehen über in kontinentale Trocken- und Halbtrockenrasen, wo Hunderte Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis) die sonst noch kargen Rasen goldgelb erstrahlen lassen.

18.03.2017 – 09:30 bis 14 Uhr – Beobachtend und forschend unterwegs im Altenburger Land – Vortragsveranstaltung der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg

 

…………………………………………………………………………………………………………………

Vor 200 Jahren wurde in Altenburg eine Gesellschaft zur Erforschung der Natur gegründet – die Naturforschende Gesellschaft des Osterlandes. Sie legte auch den Grundstein für die naturwissenschaftlichen Sammlungen – das „Handwerkszeug des Naturforschers“, die seit 1908 im Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg aufbewahrt und stetig erweitert wird.

Anlässlich unseres Jubiläums „200 Jahre Naturforschung in Altenburg“ findet eine Vielzahl von Veranstaltungen statt. Ergänzend zu den beiden neu eröffneten Sonderausstellungen „Unterwegs in Sachen Biodiversität“ werden am Samstag, dem 18.03.2017, Mitglieder der Naturforschenden Gesellschaft von ihren Aktivitäten im Altenburger Land in einer öffentlichen Vortragsveranstaltung im Vortragsraum des Mauritianums berichten. Um 9.30 Uhr starten die Referenten mit kurzen Vorträgen über zoologische Arbeiten. Ab 12.10 Uhr steht dann die Botanik im Vordergrund. Die Themen der acht Vortragenden sind vielfältig. Sie reichen von Naturbeobachtungen in der Umgebung Gerstenbergs, Wildbienen, Schmetterlingen und Kranichen im Altenburger Land bis hin zu Untersuchungen der Vegetation in der Sprotteaue während der Nacheiszeit, zur Pilzflora im Landkreis und zur Pflanzenwelt des Leinawaldes. Außerdem wird über einen alten Exportschlager aus Lohma – den Lindenbast – berichtet. Bis etwa 14.00 Uhr besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, Neues zu erfahren und mit den Vortragenden zu diskutieren. Die Naturforschende Gesellschaft Altenburg und das Mauritianum freuen sich auf Ihren Besuch.

…………………………………………………………………………………………………………….

Programm

.

09.30 – 09.40 Uhr:

Begrüßung

.

09.40 – 10.00 Uhr:

Joachim Körner (Gerstenberg): 60 Jahre Naturbeobachtungen in der Umgebung von Gerstenberg.

.

10.00 – 10.20 Uhr:

Ulrich Poller (Treben): Die Wildbienenfauna des Altenburger Landes.

.

10.20 – 10.30 Uhr:

Pause / Diskussion

.

10.30 – 10.50 Uhr:

Gerd Smyk (Lucka): Der Kranich im Altenburger Land.

.

10.50 – 11.20 Uhr:

Maximilian Olbrich (Altenburg / Bernburg):

Ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Tagfalterfauna des Altenburger Landes.

.

11.20 – 12.10 Uhr:

Mittagspause

.

12.10 – 12.30 Uhr:

Dr. Elisabeth Endtmann (Windischleuba):

Saara‘s Geheimnis – Makrofossil-Analysen im Altenburger Land.

.

12.30 – 12.50 Uhr:

Frank Wendland (Nobitz): Erfassung der Pilzflora und Pilzaufklärung im Altenburger Land.

.

12.50 – 13.00 Uhr:

Pause / Diskussion

.

13.00 – 13.20 Uhr:

Dr. Hartmut Baade (Altenburg): Die Flora des Leinagebietes – ein Zwischenbericht.

.

13.20 – 13.40 Uhr:

Wolfgang Paritzsch (Klausa): Lindenbast – ein alter Exportschlager aus Lohma a. d. Leina .

.

13.40 – 14.00 Uhr:

Abschließende Diskussion

.

03.09.2016 – 10:00 bis 16:00 Uhr – NAJU – Wildlife im Leinawald

Am 03. September, von 10 bis 16 Uhr, findet ein Wildlife-Crashkurs für Jugendliche ab 12 Jahren im Leinawald statt. Auf dem Plan stehen Geländeorientierung mit Karte und Kompass, Outdoor-Techniken ausprobieren und Kochen über dem Lagerfeuer. Der Kurs wird vom NABU Kreisverband Altenburger Land und der NAJU Thüringen durchgeführt. Voranmeldungen bitte unter der E-Mail: altenburg@nabu-thueringen.de oder unter 034491/559227. Die kostenpflichtige Veranstaltung (8 Euro pro Person) findet im Leinawald in der Nähe von Langenleuba-Niederhain statt. Treffpunkt ist der Sportplatz in Langenleuba-Niederhain.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Foto: Waldnotizen (Quelle Markus Merk)
 
Ansprechpartner:
Franziska Hermsdorf
Am Wehrrasen 16a
04626 Schmölln/OT Großstöbnitz
034491/559227
franziska.hermsdorf@nabu.de

Sonderführung in der Australien-Ausstellung des Mauritianums

Im Rahmenprogramm zur Ausstellung „Altenburg <-> Australien“ – Eine Sammlung gegen das Vergessen oder Wie Vogelpräparat Nr. 984 eine Sprache rettete, lädt das Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg am 9.01.2016 um 13.30 Uhr zu einer Sonderführung ein.

Die erste deutsche Mission in Australien nahm in Altenburg ihren Anfang. Die Dresdner Missionare C. Schürmann und Chr. G. Teichelmann werden 1838 in der Altenburger Bartholomäikirche ordiniert und anschließend in die südaustralische Region um Adelaide ausgesandt. Aus Dankbarkeit für die Möglichkeit ihrer Ordination senden sie 334 australische Vögel und ethnographische Objekte nach Altenburg. Ihrer emsigen Sprachforschung vor 185 Jahren ist es zu verdanken, dass die verloren geglaubte Kaurna-Sprache der Aborigines heute wieder aufleben kann. Museumsdirektor Mike Jessat und die Ethnologen Dr. Olaf Günther und Jenifer Barschinski führen durch die Ausstellung und werden vor allem auch Aspekte der Kulturgeschichte der Australischen Ureinwohner beleuchten.

08.11.2015 – Sonderveranstaltung – Umweltbühne Chemnitz – 10 Uhr Bachtheater – 14 Uhr Geotheater

Die Umweltbühne entwickelt, produziert, inszeniert und spielt seit 1992 professionell & liebevoll gestaltete Puppentheaterstücke für Kinder im Grund- und Vorschulalter, die zu einem bewussten Beobachten und Verstehen von Natur und Umwelt animieren sollen. Wissenschaft für Kinder verständlich und vor allem spannend und spaßig erklärt – das ist die Spezialität der Umweltbühne.“

BACHTHEATER – 10 Uhr – ein Theaterstück für Kinder im Kindergartenalter

Am kleinen Bach leben Otti, der Otter, und Eisvogel Tiiii-Iiiit harmonisch miteinander. Eines Tages droht den beiden und ihrem Bach eine Katastrophe:
Bach-Beauftragten-Maus Dr. Max erzählt ihnen von den Plänen einer Bachbegradigung. Aber was soll dann aus den Tieren, die in den verschlungenen Uferböschungen leben, werden? Und fällt am Ende gar die Bachweide Gertrude den Plänen zum Opfer? Da muss eine andere Lösung her … .

GEOTHEATER  – 14 Uhr – Die Zeitreise – ein Theaterstück für Kinder im Grundschulalter

Ein Mammut, eine Eisbärin, eine rauchende und blitzende Zeitmaschine, ein uralter Zeitwurm und (nicht zu vergessen) der obligatorische Dinosaurier, sowie die erste Amphibie sind mit von der Partie – eine kindgerechte Darstellung der verschiedenen geologischen Zeitalter.

Eintritt: 6 € pro Veranstaltung