Tiere, Pflanzen, Pilze und Bakterien werden durch den Menschen, beabsichtigt oder auch nicht, von einem Ort zum anderen transportiert. Gelingt es ihnen, sich an ihrem „neuen“ Ort zu etablieren, sich zu vermehren und weiter auszubreiten, sprechen Wissenschaftler von „Biologischer Invasion“.
Einige „Fremdlinge“ schädigen unsere Gesundheit, andere haben gravierende Auswirkungen auf die heimische Tier- und Pflanzenwelt oder verursachen ökonomische Schäden. Riesenbärenklau, Beifuß-Ambrosie, Rhododendron-Zikade, Waschbär, Nilgans, Ochsenfrosch, Asiatische Tigermücke, Spanische Wegschnecke… – nur einige Beispiele für gebietsfremde Tier- und Pflanzennamen, die in aller Munde sind und regelmäßig für Schlagzeilen in den Medien sorgen.
Im Rahmen der neuen Sonderausstellung „Biologische Invasionen“ lädt das Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg zum Abendvortrag „Warum sind Waschbär und Goldrute ein Problem?“ am Dienstag, den 8. April um 18 Uhr ein. Dr. Gunnar Brehm (Phyletisches Museum Jena) zeigt anhand von Beispielen, welchen negativen Einfluss invasive Arten haben können und welche Möglichkeiten des Managements bestehen.

waschb